Darmsanierung

Darmsanierung

Wie sehr unsere Gesundheit von einem gut funktionierenden Darm abhängt, auf was man verstärkt achten sollte und was man selbst dazu bei tragen kann, das ist das Hauptanliegen meines Beitrages.

Stress, ungesunde Ernährung (Übersäuerung), Medikamente können die Ursache für Störungen im Darmbereich sein. Ebenso auch:

  • Fehlernährung,
  • zu wenig Flüssigkeitszufuhr,
  • psychische Einflüsse,
  • krankhafte Veränderung des Darms,
  • Bewegungsmangel im Bereich der Bauchmuskulatur,
  • Stauung im Bauchraum durch Ansammlung von Fettgewebe oder Lymphe,
  • Entzündungen von Organen im Bauchraum,
  • Schilddrüsen Unterfunktion,
  • Nahrungsmittel Unverträglichkeiten,
  • Missbrauch von Abführmitteln,
  • Antibiotika,
  • Schwermetallvergiftungen mit Blei, Cadmium oder Quecksilber

Die Dysbakterie

Durch falsche Ernährung, aggressive Medikamente (Strahlen- oder Chemotherapie, Antibiotika, Kortison) oder sonstige negative Einflüsse wird das harmonische Zusammenspiel von Darmschleimhaut, Darmflora und Darmmilieu gestört. Es entsteht eine Dysbakterie

Zu den ersten Anzeichen für eine gestörte Darmflora gehören das Aufstoßen, Blähungen Flatulenzen (Winde), Darmkrämpfe oder Koliken sowie übel riechender Stuhl.

Es ist sinnvoll, bei jeder Störung der normalen Darmfunktion als Erstes die Ernährung zu überprüfen, die Darmflora aufzubauen.

Einfache Regeln für eine regelmäßige Verdauung:

  • Gut kauen
  • 2-3 l Wasser, Tee täglich trinken
  • Körperliche Belastung nach den persönlichen Möglichkeiten
  • Regelmäßigkeit in allem tut einer regelmäßigen Verdauung gut.
  • Fleisch und Fisch in Maßen, Obst und Gemüse so weit wie möglich täglich frisch
  • Essen Sie keine Salate oder Rohkost zum Abend hin ( Gährung)
  • Öfter mal basisch essen , Ballaststoffreich essen
  • Nach reichlichen und ungesundem Essen kann Fasten gut tun.

Es ist  wichtig seine Darmflora zu pflegen, in dem man ausreichen Ballaststoffe zu sich nimmt. Mindestens 30g täglich, besser wären 40-45g.

  • In 5 Scheiben Vollkornbrot sind 20g,
  • 3 Kartoffeln (200g) 3,5g,
  • 1 Apfel ungeschält/roh 3g,
  • 1 Birne ungeschält / roh 5g,
  • 50g Himbeeren roh 2,5g,
  • 150g Bohnen gekocht 3,5g,
  • 120g gemischter Salat mit Mais 2,5g, macht 40g Ballaststoffe für ein Tag.

Fermentierte Lebensmittel sind eine der größten und wichtigsten Quellen für probiotische Mikroorganismen. Mit Hilfe der Fermentation werden Lebensmittel durch Mikroorganismen so verändert das Sie sich in Punkto Geschmack oder der Haltbarkeit oder Aroma positiv verändern. Fermentierte Lebensmittel bleiben länger frisch und sind besser gegen Fäulnis Erreger geschützt. Da sie schon „ vorverdaut“ werden sind Sie für den Menschen bekömmlicher. Die darin enthaltenden Vitalstoffe und Vitamine, Aminosäuren und Mineralien können vom Körper besser aufgenommen werden. Auch der Gehalt an Vitaminen ist erhöht im Vergleich zum Ausgangsprodukt.

Beispiele für fermentierte Lebensmittel:

  • Joghurt – Milchsäurebakterien
  • Kefier – Milchsäurebakterien + Hefen
  • Sauerrahm – Milchsäurebakterien
  • Bier – Hefen
  • Wein – Hefen
  • Sake (japanischer Reiswein) – Hefen
  • Miso (Sojabohnenpaste) – Fadenpilze + Hefen
  • Tofu (Bohnenquark) – Fadenpilze
  • Kombucha (Teegetränk) – Hefe + Teepilz
  • Sauerkraut – Milchsäurebakterien
  • Eingelegtes Gemüse (Mixed Pickles, saure Gurken) – Milchsäurebakterien + Hefen
  • Kimchi (Koreanischer Kohl) – Milchsäurebakterien + Hefen
  • Sauerteig Milchsäurebakterien + Hefen
  • Essig – Essigsäurebakterien

Quellen: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/darm-gesundheits-tipps-ia.htmlhttps://de.wikipedia.org/wiki/Darm

Joachim Bernd Vollmer – Gesunder Darm gesundes Leben

Dr. Mathias Oldhaver – Wolfgang Spiller – Probiotika in der naturheilkundlichen Therapie

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